Mein pädagogisches Konzept



In meiner Betreuung steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und seinem eigenen Tempo im Mittelpunkt. Ich arbeite bedürfnisorientiert und lege großen Wert darauf, eine vertrauensvolle, sichere und liebevolle Umgebung zu schaffen, in der jedes Kind ganz natürlich wachsen darf.


Ich lasse Elemente verschiedener pädagogischer Ansätze wie Pikler, Montessori, aber auch moderne entwicklungsorientierte Methoden in meinen Alltag einfließen. Dabei nutze ich das, was zu den Kindern passt, und verbinde verschiedene Ideen zu einem ganzheitlichen, alltagsnahen Konzept. Mir ist wichtig, dass Kinder selbstwirksam werden, Dinge ausprobieren, Fehler machen dürfen und stolz auf ihre eigenen Fortschritte sind.


Ein großer Teil unseres Tages besteht darin, den Alltag gemeinsam zu gestalten. 

Wir richten beispielsweise das Frühstück, Mittagessen und Snacks zusammen – je nach Alter der Kinder natürlich in unterschiedlicher Beteiligung. Das stärkt nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl, die Motorik und das Sprachverständnis.

Wir spielen, singen, basteln und viel mehr zusammen.


Ich erstelle zudem regelmäßig Beobachtungsbögen, um jedes Kind in seiner Entwicklung gut zu begleiten und es in allen Bereichen gezielt zu fördern:

• Sprache

• Motorik

• Sozial- und Emotionalkompetenz

• Kognitive Entwicklung

• Selbstständigkeit & Alltagsfähigkeiten

• Kreativität und Spielsituationen


Dabei achte ich darauf, jedes Kind dort abzuholen, wo es gerade steht, um es individuell zu unterstützen, ohne Druck und immer mit Freude am Lernen.


Trotz aller Förderung steht eines bei uns immer im Mittelpunkt: Spiel und Spaß. Denn Kinder lernen am besten, wenn sie sich sicher fühlen, lachen, entdecken, ausprobieren und die Welt auf ihre Weise erforschen dürfen. Ob drinnen, im Garten oder draußen in der Natur – ich möchte, dass die Kinder sich frei entfalten können und jeden Tag mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.



Die Eingewöhnung – 

ein sanfter Start für euer Kind



Die Eingewöhnung ist ein wichtiger Schritt für jedes Kind – und auch für euch als Eltern. Damit dieser Übergang so liebevoll und stressfrei wie möglich gelingt, arbeite ich überwiegend nach dem Berliner Modell, passe den Ablauf jedoch flexibel an die individuellen Bedürfnisse des Kindes an.


Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, sein eigenes Tempo und unterschiedliche Erfahrungen mit. Deshalb ist mir besonders wichtig:

Ich schaue genau hin, wie bereit ein Kind für eine Trennung ist – und wie lange.

Es gibt Kinder, die schnell Vertrauen fassen, und andere, die mehr Zeit und Sicherheit brauchen. Beides ist vollkommen in Ordnung.


Die Eingewöhnung beginnt mit einer sanften Kennenlernphase, in der ein Elternteil mit dabei ist. Euer Kind kann mich, die anderen Kinder und die Umgebung in Ruhe kennenlernen. In den ersten Tagen dauert die Eingewöhnungszeit in der Regel ca. 1 bis 1,5 Stunden. Diese Phase soll dem Kind helfen, sich sicher zu fühlen, anzukommen und erste Bindung aufzubauen.


Eine erste Trennung findet frühestens nach drei Tagen statt – und niemals an einem Montag, damit das Kind nicht direkt nach dem Wochenende in eine neue Situation starten muss. Die erste Trennung dauert nur wenige Minuten und wird sehr behutsam gestaltet.


Dabei gilt immer:

Das Wohl des Kindes steht an erster Stelle.

Sollte sich euer Kind während einer Trennung nicht beruhigen lassen, rufe ich euch sofort wieder dazu. Kein Kind muss weinen oder sich allein fühlen – Nähe und Sicherheit haben Vorrang vor einem schnellen Start.


Ab einer erfolgreichen ersten Trennung wird die Betreuungszeit schrittweise und individuell verlängert – ganz in dem Tempo, das für euer Kind passend ist.


Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn euer Kind mich als neue Bezugsperson akzeptiert, sich trösten lässt und sich in der Gruppe sicher fühlt.


Mir ist wichtig, dass ihr euch als Eltern ebenfalls gut aufgehoben fühlt und Vertrauen entwickeln könnt. Eine erfolgreiche Eingewöhnung basiert auf offener Kommunikation, Feinfühligkeit und Geduld – und darauf, dass wir gemeinsam auf die Bedürfnisse eures Kindes achten.



Zusammenarbeit mit den Eltern



Eine liebevolle und verlässliche Betreuung kann nur gelingen, wenn Eltern und Tagesmutter als Team zusammenarbeiten. Deshalb lege ich großen Wert auf eine offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation – immer auf Augenhöhe.


Mir ist wichtig, dass ihr euch bei mir gut aufgehoben fühlt, Vertrauen entwickeln könnt und jederzeit wisst, wie es eurem Kind geht. Ebenso brauche ich eure Rückmeldungen, Informationen und Eindrücke, um euer Kind bestmöglich zu begleiten.


Was mir in der Zusammenarbeit besonders wichtig ist:


  • Offene Kommunikation:
    Tägliche kurze Tür-und-Angel-Gespräche helfen uns, wichtige Informationen auszutauschen. Ob Schlaf, Essen, Stimmung oder besondere Ereignisse – alles, was ihr mir erzählt, unterstützt mich in der Begleitung eures Kindes.
  • Transparenz:
    Ich informiere euch regelmäßig darüber, wie sich euer Kind entwickelt, was wir im Alltag erleben und wo besondere Stärken oder Bedürfnisse liegen.
  • Vertrauen & gegenseitiger Respekt:
    Ihr kennt euer Kind am besten – ich begleite es im Alltag. Gemeinsam schaffen wir die beste Unterstützung für euer Kind.
  • Ihr seid immer willkommen:
    Eltern dürfen natürlich jederzeit Fragen stellen, Anliegen äußern oder sich melden, wenn etwas unklar ist oder besprochen werden soll.
  • Gemeinsame Entscheidungen:
    Ob Eingewöhnung, Entwicklungsschritte oder besondere Situationen – wir besprechen alles gemeinsam und finden Lösungen, die zu eurem Kind passen.



Ich wünsche mir eine herzliche, stabile Zusammenarbeit, bei der ihr euch sicher fühlen könnt, dass euer Kind gut aufgehoben ist. Gemeinsam schaffen wir einen Ort, an dem euer Kind wachsen, entdecken und sich rundum wohlfühlen kann.



Abschied in den Kindergarten



Der Übergang in den Kindergarten ist ein großer Schritt – sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Mir ist wichtig, dass dieser Abschied achtsam, wertschätzend und positiv gestaltet wird.


Schon einige Wochen vorher beginne ich, die Kinder auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Wir sprechen über den Kindergarten, schauen Bücher, spielen Rollenspiele und beantworten alle Fragen, die die Kinder haben. So können sie Schritt für Schritt Vertrauen gewinnen und sich auf das Kommende freuen.


Am Abschiedstag erhalten die Kinder eine persönliche Mappe mit Erinnerungen an die Zeit bei mir: Fotos, gemeinsame Lieder, Bastelarbeiten und kleine Schätze, die sie an ihre Erlebnisse und Erfahrungen erinnern. Diese Mappe soll ihnen Sicherheit geben und die schönen Erinnerungen bewahren, während sie neugierig in ihren neuen Lebensabschnitt starten.


Mir liegt sehr am Herzen, dass die Kinder den Abschied als positiv, liebevoll und bestärkend erleben – als einen natürlichen Schritt in ihrer Entwicklung, bei dem sie sich gesehen und begleitet fühlen.